¨ Ich stehe für faire, ehrliche und ausgelichene Mediationsbedingungen ¨
Als allparteiliche Dritte unterstütze ich die Beteiligten darin ihren Streit einvernehmlich zu lösen. Die Parteien entscheiden selbst, welchen Themen sie klären möchten und machen Vorschläge wie sie in Zukunft miteinander umgehen wollen. Ich achte darauf, dass jede Partei seine eigenen Bedürfnisse gesichert sieht, damit das Ergebnis für alle Beteiligten Sinn macht und nachhaltig ist.
Welche Vorteile hat Mediation?
- Volle Selbstbestimmung der Beteiligten in der Lösungsfindung
- Es geht um zukunftsgerichtete Lösungen, die für beide Parteien befriedigend sind
- Die Beziehungen zwischen den Beteiligten können erhalten werden
- Rasches, kostengünstiges und dem Einzelfall angepasstes Verfahren
- Neben Rechtsfragen können auch andere Aspekte berücksichtigt werden
- Die Vertraulichkeit wird gewahrt, Imageschaden durch Publikation verhindert
- Die Vermittlungsperson kann frei gewählt werden
Wie läuft eine Mediation ab?
- Auftragsabklärung, Mediationsvereinbarung, Vorbereitung
- Informations- und Themensammlung
- Klärung der Bedürfnisse und Interessen aller Beteiligten
- Offene und kreative Suche nach Lösungsoptionen
- Bewertung und Auswahl der Optionen, Verhandlung
- Entwerfen der Vereinbarung, Machbarkeit prüfen, unterzeichnen
- Nachsorge - wurde das Vereinbarte umgesetzt ? - hat es funktioniert?
Welche Regeln gelten in der Mediation?
- Freiwilligkeit: Eine Mediation muss aus freiem Willen erfolgen. Eine Ausnahme der Freiwilligkeit besteht bei richterlicher Anordnung, wenn Elternkonflikte das Kindeswohl gefährden.
- Ein Abbruch der Verhandlungen ist jederzeit möglich, wenn eine Partei (inkl. Mediator) keinen Sinn mehr in der Fortsetzung erkennen kann.
- Vertraulichkeit: Die Beteiligten und die Mediationsperson verpflichten sich grundsätzlich zu Stillschweigen über den Inhalt der Gespräche. Es kann jedoch nach Absprache im gegenseitigen Einverständnis vereinbart werden, jeweils eine Vertrauensperson zu benennen (Ehepartner, Mutter, Vater), da Mediationsprozesse sehr aufwühlen können und so ein persönlicher Rückhalt gewährleistet wird.
- Offenheit: Wichtige Informationen sollen offengelegt werden. Die Mediatorin fragt oder weisst auf evtl. Rechtsgrundlagen und bestehende Verträge zwischen den Parteien hin. Im gesamten Prozess dürfen keine wichtigen Information und Tatsachen verschleiert werden (Täuschung).
- Selbstbestimmung: Die Mediationsperson hat keine Entscheidungskompetenz in der Sache.
- Verletzungen vermeiden: Unterbrechungen, Beschimpfungen etc. sind hinderlich für den Prozess.
- Neutralität des Mediators: Die Mediationsperson darf keine eigenen Interessen im Fall haben und keine Partei bevorzugen. Er verpflichtet sich in einem allfälligen Prozess nicht auszusagen, und keine Beteiligten als Anwalt zu vertreten.
- Der Mediator führt die Mediation.
Die Auswahl des richtigen Mediators, Vertrauen und Kompetenz!
Vertrauen: Oft stellt eine der beteiligten Parteien die Kompetenz des Mediators in Frage. Sei es, weil diese Partei nicht selbst den Mediator gewählt hat und ihn darum für parteiisch oder voreingenommen hält, sei es, weil das Feeling einfach nicht stimmt. Das Vertrauen der Medianten (Kunden) in den Mediator ist für den Prozess jedoch sehr wichtig. Haben Sie aus irgendeinem Grund Bedenken sprechen Sie mich bitte direkt darauf an, damit wir gemeinsam die bestmöglichen und fairen Mediationsbedingungen schaffen können.
Was kostet eine Mediation, wie lange dauert sie?
Die Kosten der Mediation und die Aufteilung werden im Voraus ausgehandelt. Mein Stundenansatz liegt bei CHF 180.-. Üblicherweise werden die Kosten von beiden Parteien je zur Hälfte getragen. Ausnahmen bilden Mediationen zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitenden, der Arbeitgeber übernimmt die Kosten i.A. vollumfänglich. Die Dauer hängt von der Bereitschaft und Mitarbeit der Beteiligen sowie der Komplexität des Falles ab. Die Mehrzahl der Mediationen dauert zwischen 2 und 5 Sitzungen.